Was ist gestalt­ori­en­tierte Super­vision und Coa­ching?

Die ganz­heit­liche und am Prozess ori­en­tierte Vor­ge­hens­weise der Gestalt­the­rapie bietet eine gute Grundlage für das Ver­stehen von per­sön­lichen, grup­pen­dy­na­mi­schen und insti­tu­tio­nellen Pro­zessen. Die Auf­merk­samkeit wird nicht nur auf die Pro­bleme gelenkt, sondern auch auf Mög­lich­keiten, bestehende Res­sourcen zu stärken und Poten­ziale zu ent­wi­ckeln. Kreative Medien unter­stützen dabei die Ent­wicklung von Per­spek­tiven und erschließen so neue Handlungs- und Gestal­tungs­mög­lich­keiten im beruf­lichen Kontext.

Woher kommt der Begriff Gestalt?
Formen oder Gestalten brauchen wir, um die Ein­drücke in unserem Leben besser zu struk­tu­rieren und als sinnvoll zu erkennen. Eine Situation ist auch eine Gestalt. Wenn ihr der Abschluss fehlt bleibt sie offen (z.B. ein unter­bro­chenes Tele­fon­ge­spräch oder eine abge­bro­chene Beziehung). Eine unab­ge­schlossene Gestalt zieht so lange Auf­merk­samkeit auf sich, bis sie eine “runde Sache” ist. Dann erst kann man sich mit voller Energie etwas Neuem zuwenden.

 

Was erwartet mich?
Gestalt­ori­en­tierte Super­vision und Coa­ching dienen der Klärung von Fragen aus dem eigenen Berufsfeld, der Arbeits­weise, der Stärkung der eigenen pro­fes­sio­nellen Kom­petenz ebenso wie der Opti­mierung der beruf­lichen Kom­mu­ni­kation. Der huma­nis­tische Ansatz sowie die leben­digen, krea­tiven Methoden der Gestal­t­arbeit ermög­lichen den Teil­neh­me­rInnen eine Erwei­terung ihrer Handlungs- und Lösungs­mög­lich­keiten. Der Gestalt­su­per­visor begegnet seinen Super­vi­sanden auf Augenhöhe im „Hier und Jetzt“. Durch seine expe­ri­men­telle Haltung regt er zu neuen Denk- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zessen an.

Was sind Ziele von Gestalt­su­per­vision und Coa­ching?
Vor allem Mit­ar­bei­te­rInnen in medi­zi­ni­schen, sozialen oder the­ra­peu­ti­schen Bereichen nutzen Super­vision als kon­ti­nu­ier­liches Bera­tungs­an­gebot. Geht es um eine kon­krete, beruf­liche Fra­ge­stellung und ist die Zusam­men­arbeit zwi­schen Coach und Klient zeitlich begrenzt, spricht man von Coa­ching. Diese Bera­tungs­leistung ist vor allem in der Pri­vat­wirt­schaft bekannt.

Ziele von beiden Bera­tungs­formen sind:

  • Die Qua­lität beruf­lichen Han­delns zu sichern und zu ver­bessern
  • Die beruf­liche Iden­tität wei­ter­ent­wi­ckeln
  • Die Arbeits­zu­frie­denheit zu erhöhen
  • Kon­flikte und Krisen zu ver­stehen und zu bear­beiten
  • Einen Umgang mit kom­plexen Belas­tungen zu finden
  • Die Team­fä­higkeit zu stärken

Damit biete ich Ein­zel­per­sonen, Gruppen und Teams die Mög­lichkeit, ihr beruf­liches Handeln zu reflek­tieren und sich pro­fes­sionell wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. In einem geschützten Rahmen kann dann auch Neues leichter aus­pro­biert werden — oftmals auch mit einer guten Portion Humor.